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Ostern und Aprilscherz

In Frankreich hat an Ostern auch der Fisch analog zu Eiern und Hasen eine besondere Bedeutung. Und auch der Poisson d'avril , der Aprilscherz zum 1. April, hängt damit zusammen. Es ist in Frankreich auch heute noch Brauch, dass die Kinder am 1. April versuchen, den Erwachsenen Papierfische an die Kleidung zu heften. Woher kommt dieser Brauch? Er liegt lange zurück und stammt aus dem 16. Jh: "Une ... origine vient du fait que le 1er avril était le jour où la pêche devenait interdite, afin de respecter la période de reproduction. Pour faire un cadeau aux pêcheurs, et pour se moquer un peu d'eux, on leur offrait un hareng. C'est alors qu'une habitude populaire s'intalla : on accrochait subrepticement un vrai poisson dans le dos des gens. Comme les habits étaient plus larges, les victimes ne s'en apercevaient pas tout de suite, de sorte que le poisson devenait de plus en plus gluant et puant. Ainsi naquit le goût de faire ce jour-là des petits ...

Louis de Funès - 30. Todestag

Quelle: Rolf Gebhardt Heute ist der 30. Todestag von Louis de Funès , der mit bürgerlichem Namen Louis Germain David de Funès de Galarza hieß und französischer Komiker und Schauspieler, aber auch Regisser und Drehbuchautor war. In unzähligen Filmen hat er in den 60er und 70er Jahren sein Publikum zum Lachen gebracht. Seine Karriere war beispiellos. Als Kind spanischer Einwanderer war ihm das Künstlertum nicht gerade in die Wiege gelegt. Er nahm erst recht spät Schauspielunterricht, spielte kleinere Theaterrollen und Statistenrollen beim Film und hatte Mühe den Durchbruch zu schaffen. Erst in den frühen 60er Jahren überzeugte er in der Hauptrolle des Geschäftsmannes Barnier, der neurotisch seine Familie tyrannisiert und er spielte diese Rolle des Familien-Cholerikers mit unverwechselbarem Mienenspiel einfach perfekt. In dieser grotesken Rolle spielte er 1964 im Kinofilm Der Gendarm von Saint Tropez die Hauptrolle des Gendarmen Cruchot und war fortan der populärste Filmkomiker und ...

Französische Dreikönigs-Galette

Autor: Gorrk von http://fr.wikipedia.org/wiki/Fichier:Galette_des_Rois.png Die Galette des Rois ist ein Blätterteigkuchen aus Frankreich, der entweder mit Marmelade gegessen wird oder mit anderen leckeren Dingen gefüllt wird, z.B. Mandeln, Obst, Sahne, Schokolade.   An Ephiphanie, also am Tag der Heiligen Drei Könige gedenkt man den Königen Caspar, Melchior und Balthasar, die gekommen waren, um dem Jesuskind die Geschenke (Myrre, Weihrauch und Gold) zu bringen. Ihren Weg zur Krippe fanden die Heiligen Drei Könige, indem sie dem Stern folgten, der ihnen den Weg wies. Diesem Ursprung ist die heutige Tradition zu verdanken, eine „Königstags-Galette“ untereinander zu teilen. Traditionell gibt es die Galette also zum heutigen Dreikönigstag (le roi=der König) und man isst sie im Kreis der Familie aber auch in Kindergärten, unter Freunden und sonstiger fröhlicher Runde. In den Teig wird eine kleine Porzellanfigur oder eine dicke Bohne miteingebacken. Wer die Bohne oder Porze...

Feiert mit! 850 Jahre Notre-Dame de Paris

Urheber: Calvin Kramer Fast ein Jahr lang, vom 12. Dezember 2012 bis zum 24. November 2013 feiert die Katheadrale Notre-Dame-de-Paris ihren 850. Jahrestag ! Ihr habt also fast ein Jahr Zeit, nach Paris zu fahren und an den großen Festlichkeiten teilzunehmen. Was wird alles geboten? Ein neues Glockengeläut, die Kathedrale hat 8 Glocken (die größte Glocke Emmanuel, unten abgebildet, wurde 1685 gegossen und wiegt ca. 13 000 kg. Sehr viele musikalische Events in der Kathedrale Zahlreiche Ausstellungen Sanierung der Innenbeleuchtung Restaurierung der großen Orgeln Wissenschaftliche Konferenzen Urheber: Kurt Muehmel auf Wikipedia Sie alle sind eingeladen, an den Feierlichkeiten   teilzunehmen. Der Eintritt in die Kathedrale ist frei. Es bietet sich auch an, an einer organisierten Pilgerreise nach Notre-Dame-de-Paris teilzunehmen. Informationen unter: 0033.1.44.32.16.72 oder pelerinages[at]notredamedeparis2013.com   Nach Augustinus ist das me...

Wenn du deinem Doppelgänger gegenüberstehst.....

Ein sehr faszinierendes Thema ist das des persönlichen Doppelgängers . Schon lange hält sich der Glaube daran, dass es irgendwo auf der Welt jemanden gibt, der jedem einzelnen von uns sehr sehr ähnlich sieht. Sehr seltsame Situation, wenn man dem Doppelgänger beispielsweise auf der Straße begegnet. Es ist vielleicht auch ein richtiger Alptraum, plötzlich sich selbst gegenüberzustehen. Warum ich euch das erzähle? Der Fotograf Francois Brunelle aus Montréal hat ein erstaunliches Projekt vorgestellt. Er suchte Menschen (und ließ durch Medien suchen), die sich sehr ähnlich sehen und das kulturübergreifend und auf allen Kontinenten. Er brachte diese Menschen zusammen und machte Paar-Fotos von ihnen. Und dabei beobachtete er, dass die Doppelgänger bei ihrem ersten Anblick voreinander erschraken und sehr unsicher auftraten. Etwas in ihrem Identitätssinn wurde erschüttert. Es gibt übrigens auch die Theorie, dass Menschen, die sich anatomisch sehr ähnliche sind, auch ähnliche Gehirnstrukturen...

La petite veste noire – LittleBlackJacket – Was es damit auf sich hat

Die von Coco Chanel entworfene „Kleine schwarze Jacke“, die von Karl Lagerfeld redesigned wurde, ist zu einem zeitlosen Basic geworden und wird sowohl von Frauen als auch von Männern jeden Alters getragen. Die Vernissage zur Foto-Ausstellung „The Little Black Jacket“ fand schon im Sommer in New York statt. Auf den Fotos von Karl Lagerfeld und Carine Roitfeld sind zahlreiche Stars zu sehen, die eben diese schwarze Jacke tragen. Und je nachdem WER sie trägt, wirkt die kleine schwarze Jacke ganz unterschiedlich. Ausstellungsort ist der Grand Palais in Paris vom 10. Bis 25. November. Also, wer von euch Porträts und Mode mag, dem wird das gefallen. Ganz viel Energie für die Woche wünscht Euch  

Ein Stuhl erreicht Kultstatus - Tolix

Foto aus Website summer-in-france.de Sonnengelbe Tolix-Vintage-Stühle aus den 60er Jahren Der Stuhl Tolix aus Frankreich hat die Welt erobert und ist zum Kultstatus geworden. Kein Wunder, dass Tolix zu einer Ikone der industriellen Ästhetik wurde: er ist durch die galvanische Verzinkung rostfrei, robust und stapelbar, außerdem ist er leicht, sehr bequem und durch sein schlichtes Design absolut zeitlos. Wem haben wir dieses unverwüstliche Design zu verdanken? Es war Xavier Pauchard (1880-1948), der 1907 im französischen Burgund ein kleines Unternehmen gründete, das ab 1930 Metallstühle und andere Möbel herstellte, unter anderem Tolix, den beliebtem Stuhl aus verzinktem Blech. Der Stuhl stellte sich als so praktisch heraus, dass er über 50 Jahre in Cafés, Bistros, Ateliers, Scheunen, Fabriken, Krankenhäusern und Wartehallen seinen Platz fand. Anlässlich der Weltausstellung 1937 in Paris fand der Tolix-Stuhl überall in Paris Verbreitung. Nach Pauchards Tod führte sei...